Medicus currat, natura sanat

(Der Arzt behandelt, die Natur heilt)

Hippokrates von Kos

 

Die Phytotherapie (Kräutermedizin) gehört zu den ältesten Heilmethoden überhaupt.

 

Gerade beim Pflanzenfresser Pferd ist diese Art der Therapie recht erfolgreich und praktisch anzuwenden.

Zudem bietet die Phytotherapie so viele Varianten von Zubereitungen und Verabreichungsmöglichkeiten, dass sich die Pflanzenheilkunde gerade im Pferdebereich als eine sehr erfolgreiche Zusatztherapie etabliert hat.

 

Es ist erwiesen, dass schon in prähistorischen Zeiten Pflanzen als Heilmittel angewendet wurden. Bis in die heutige Zeit hat sich daraus die Phytotherapie entwickelt. Alle Arzneimittel, die man aus der Medizin kennt, haben ihren Ursprung in der Pflanzenmedizin, z.b. Aspirin das ursprünglich aus der Weidenrinde entstanden ist.

 

Die Phytotherapie findet zur Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen Anwendung. Verwendet werden Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen.

Die Phytotherapie gehört zu den Naturheilverfahren.

Zu den Hauptindikationen gehören Befindlichkeitsstörungen, für die alleinige Therapie leichte bis mittelschwere Erkrankungen und ganz besonders die chronischen Erkrankungen wie Allergien, Arthrose und Ekzeme. Angewendet wird die Phytotherapie aber auch bei degenerativen Krankheitsbildern und geriatrischen Erkrankungen, zur Prophylaxe von Infektions-, degenerativen und Stoffwechselerkrankungen sowie zur Nachbehandlung und in der Rekonvaleszenz.

Die Phytotherapie ist ein weites Gebiet, zumal es nicht nur viele verschiedene Pflanzen gibt, sondern auch enorm variable Einsatzmöglichkeiten als Tinktur, Salbe, Tee, Sirup, Mazerat, Aufguss, Decoctum, Kataplasma, Extrakte oder Rohdroge.

Die Phytotherapie ist stark ursachen- und konstitutionsbezogen, sie muss also individuell auf das jeweilige Pferd ausgerichtet sein.